Brunnenbau in Kenia

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Hintergrund

Das Openhand Children’s Home ist ein Kinderheim in einem Slum in Nairobi (Kenia), welches mittlerweile 26 Kindern ein sicheres zu Hause bietet. Das Heim wurde 2003 von zwei kenianischen Frauen gebaut und wird komplett privat betrieben, weshalb es auf externe Spenden angewiesen ist. Die Kinder sind teilweise bereits als Babys in das Heim gekommen und habe daher meistens nur vage Erinnerungen an ihre Familien. Die Kinder im Openhand wachsen behütet auf, erhalten dort alle wichtigen Mahlzeiten und eine umfassende gesundheitliche Versorgung. Die Kinder bekommen hier die Chance eine gute Bildung zu erlangen und somit die Hoffnung auf eine aussichtsreichere Zukunft.

Das Kinderheim liegt umgeben von Feldern und hat sich jahrelang nahezu selbstversorgen können. Leider lieferte der Brunnen des Heims jedoch seit Anfang 2017 nur noch sehr geringe Mengen an Wasser, welche nicht einmal für die Grundversorgung des gesamten Heims ausreichten.

Unsere Ziele

Das Ziel unserer Spende ist es gewesen, die Wasserversorgung des Kinderheims wieder sicherzustellen und dem Heim somit eine langfristige Perspektive auf Selbständigkeit zu gewähren. Dank unserer Unterstützung in Verbindung mit einigen externen Spenden konnte im Juli 2018 vor Ort die Brunnenbohrung für einen neuen Brunnen durchgeführt werden. Bei der 3000 Meter tiefen Bohrung sind unsere Ansprechpartner vor Ort auf so viel Wasser gestoßen, dass neben dem Kinderheim und der zugehörigen Landwirtschaft auch das umliegende Dorf mit frischem Wasser versorgt werden kann.
Um dies zu ermöglichen und eine langfristige Wassergewinnung sicherzustellen, wurde das Brunnenloch Anfang 2019 mit einer leistungsstarken Pumpe ausgestattet, so dass zum heutigen Stand 10.000 Liter Wasser in 30 Minuten gewonnen werden können. Für diese Menge an Wasser musste zuvor 10 Stunden gepumpt werden und es wurden Stromkosten erzeugt, welche das Kinderheim nicht alleine tragen konnte.
Durch die neue Wassergewinnung kann nun die landwirtschaftliche Fläche um das Kinderheim wieder bewässert werden und liefert Obst, Gemüse und Mais für die Kinder, sowie Futter für die Kühe. Das Heim kann nun sogar einen Teil des Wassers an die Dorfbewohner verkaufen.

Das hierdurch erwirtschaftete Geld soll für die Finanzierung des Stroms für das Heim, sowie für die Gehälter der Mitarbeiter verwendet werden und somit zu etwas mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit des Kinderheims führen.

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