Unterstützung für die Ukraine

Mit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 wollten wir schnell und unbürokratisch helfen. Gemeinsam mit Arthelps Ukraine unterstützten wir zunächst im März 2022 mehrere Hilfstransporte in die Ukraine. Mit mehreren Doppeldeckerbussen wurden dringend benötigte Hilfsgüter transportiert und gleichzeitig geflüchtete Kinder und Familien aus den umkämpften Gebieten in Sicherheit gebracht.

Neben dieser akuten Hilfe entstand über eine ehemalige Studienkollegin ein direkter Kontakt zu Menschen rund 35 Kilometer außerhalb von Kiew. Dadurch konnten wir unsere Unterstützung langfristiger und gezielter ausrichten. Über einen direkten Ansprechpartner, der die Hilfe vor Ort koordiniere und umsetzte und mit uns regelmäßig im Kontakt war, konnten Lebensmittel direkt bei Bauern und in Geschäften der Umgebung eingekauft und an Menschen verteilt, die durch den Krieg ihr Einkommen verloren hatten oder aus anderen Regionen geflohen waren. Bereits zu Ostern 2022 konnten so Lebensmittelpakete für 50 Familien zusammengestellt werden. Auch in den folgenden Monaten hielten wir die Unterstützung aufrecht und weiteten sie insbesondere im Winter 2022/2023 nochmal aus. Neben Lebensmitteln und medizinischen Hilfsmitteln finanzierten wir einen Generator für ein kleines Dorf in der Nähe von Kiew. Die örtliche Arztpraxis war einer der wenigen beheizten Orte im Dorf und wurde deshalb regelmäßig von den Bewohnern aufgesucht. Zudem wurde eine Not-Sammelunterkunft in einer Halle ermöglicht und mit unserem Generator beheizt. So konnten wir in der kältesten Jahreszeit kritische Infrastruktur für die Bevölkerung aufrechterhalten.

Auch als sich die Situation zunehmend verschärfte und die Infrastruktur stark beschädigt wurde, blieb der direkte Kontakt bestehen. Wir unterstützten weiterhin bei der Beschaffung und Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und Energie für die Arztpraxis. Durch die persönliche Verbindung vor Ort konnten wir unsere Hilfe bis Mitte 2023 gezielt dorthin bringen, wo sie dringend benötigt wurde – direkt und ohne Umwege. Im Sommer 2023 verließ unser Ansprechpartner das Land, weswegen wir danach unsere Hilfe einstellen mussten.